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MHH / Kinderkardiologie / Medizinisches Fachpublikum / Päd. Intensivmedizin LeistungsspektrumDie Station für pädiatrische interdisziplinäre Intensivmedizin, Station 67, verfügt über 14 voll ausgestattete Beatmungsplätze. Sie ist der Abteilung für Kinderkardiologie und pädiatrische Intensivmedizin im Zentrum für Kinderheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover zugeordnet. Behandelt werden hier Kinder aller Altersklassen, mit Ausnahme von Frühgeborenen, die von den KollegenInnen der neonatologischen Intensivstation therapiert werden. Im Vordergrund steht die interventionelle und operative Behandlung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern, die Therapie des Organversagens, Transplantationen von Herz, Lunge, Leber und Niere, die Betreuung von Kindern nach schweren kinder- und neurochirurgischen Eingriffen sowie die Versorgung von Patienten nach lebensbedrohlichen Unfällen, insbesondere des schweren Schädel-Hirn-Traumas. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung der schweren Sepsis und des septischen Schocks bei onkologischen Kindern und der Purpura fulminans. Aufgrund dieses Therapiespektrums werden Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet versorgt. Für Verlegungen ist daher ein Hubschrauber gestützter 24-Stunden Abholdienst eingerichtet, der mit einem intensivmedizinischen Team der Station kompetent besetzt ist. Ebenso steht rund um die Uhr ein Beratungsteam zur Verfügung, das über telemedizinische Medien Behandlungsstrategien entwerfen und begleiten kann. Unter gewissen Vorraussetzungen ist auch die Bereitstellung eines Intensivmediziners für ein anderes Kinderkrankenhaus vor Ort möglich. Um die oben genannten Patientengruppen zu versorgen, verfügt die Station über ein umfangreiches technisches Instrumentarium. In besonders enger fachlicher Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen in unserem Hause bieten wir alle Formen der Nierenersatztherapie, der Leberdialyse und verschiedene Arten der extracorporalen Membranoxygenierung (ECMO) sowie Kunstherz-Systeme an. Der Einsatz der ECMO wird neben dem Bridging zur Organtransplantation oder dem passageren Organersatz auch bei neonatologischen Patienten mit Zwerchfellhernien und Mekoniumaspiration durchgeführt. Als wesentlicher Schwerpunkt der Abteilung gilt das kontinuierliche Angebot von Fortbildungen im Bereich der pädiatrischen Intensivmedizin und der Kinderkardiologie. So stellt die Station das grösste deutsche Zentrum für die durch das European Resusciatation Council zertifizierte Ausbildung in der Kinderreanimation (EPLS) dar. Derzeit wird monatlich ein Kinderreanimations-Kurs in Hannover oder als Inhouse-Kurs in anderen Krankenhäusern angeboten. Im Rahmen des niedersächsischen pädiatrischen Intensivnetzwerkes (PIN) werden zentral in der Kinderklinik der medizinischen Hochschule fortlaufende intensivmedizinische Workshops (PIW) angeboten, die aufgrund ihrer starken Praxis-Relevanz bisher großen überregionalen Zuspruch erfahren haben. Regelmäßig werden sowohl innerbetriebliche als auch externe Komplikations-Konferenzen durchgeführt, um die Qualität der Behandlungsstrategien zu verbessern. Moderationen können permanent durch das Behandlungsteam gewährleistet werden. Für Eltern wird derzeit eine Elternakademie (Delta-Hannover) eingerichtet, um die Familien besser auf die Zeit nach dem Kliniksaufenthalt vorbereiten zu können. Gearbeitet wird im ärztlichen und pflegerischen Bereich in einem Dreischichtbetrieb, so dass die dauerhafte Behandlung der Patienten und eine ständige Kontaktaufnahme mit der Station zu jeder Zeit gewährleistet ist. In beinahe allen Fällen ist es möglich, dass den Eltern von intensivpflichtigen Kindern auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule eine Unterkunftsmöglichkeit angeboten werden kann. Die Anwesenheit von anderen Angehörigen, vor allem von Geschwistern, ist ausdrücklich erwünscht. Für Fragen jeglicher Art stehen unsere MitarbeiterInnen jederzeit über die Notfalltelefone gerne zur Verfügung. |
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